zu Epiphanias 2016.

Es geschah im Jahr 1966, also vor knapp fünfzig Jahren: Ein junger Pfarrer aus einer deutschen evangelisch-lutherischen Landeskirche wurde in eine lutherische Kirche in Tansania berufen. Dort war er verantwortlich für die vielen, oft ganz kleinen christlichen Gemeinden in den Küstendörfern in der Nähe der Hauptstadt Daressalaam. Die Einwohner dieser Dörfer waren meist zu mehr als 90 Prozent Muslime. In einem Dorf sollte eine neue Moschee gebaut werden. Zur Grundsteinlegung ihrer Moschee luden die Muslime auch die kleine christliche Gemeinde und deren Pfarrer aus Deutschland ein. Wegen der in Afrika üblichen guten Nachbarschaft nahmen die christliche Gemeinde und ihr Pfarrer diese Einladung der Muslime an. Schwieriger wurde es für den Pfarrer aus Deutschland, als er am Beginn des Gottesdienstes zur Grundsteinlegung der Moschee von den muslimischen Geistlichen eingeladen wurde, mit ihnen auf den Matten Platz zu nehmen und mit für den Bau der Moschee zu beten.→ weiterlesen

zum 8. Sonntag nach Trinitatis 2014.

Vermutlich erinnern Sie sich selbst kaum daran.
Damals, sie waren vermutlich gerade erst wenige Monate alt, fand ihre Taufe statt.
Den als kleines Kind wurden die meisten getauft.

Ich habe einmal von einem vierjährigen Kind gelesen:

„Wenn der Pfarrer ein Kind tauft,
dann schüttet er so oft Wasser über das Kind,
bis es zu weinen anfängt
und dann ist es getauft.“

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„Nur hinhören.“

Ich fühle mich manchmal verloren in dieser Welt. Aufgaben im Haushalt, Pflichten an der Universität, Beziehungen, Verwirrungen, Schicksale und Enttäuschungen lassen mein Leben hin und wieder sehr chaotisch werden. Dann weiß ich nicht, was ich tun soll, was meine Aufgabe, meine Bestimmung ist, wohin ich gehen soll, noch, was für mich geplant wurde. Ich sehe mich manchmal ertrinken in dem nicht enden wollenden Strudel des Lebens.→ weiterlesen